Die thailändis­chen Oppo­si­tion­sparteien unternehmen einen weit­eren Ver­such, dem Sen­at die Befug­nis zu entziehen, den näch­sten Pre­mier­min­is­ter vor der voraus­sichtlich Anfang näch­sten Jahres stat­tfind­en­den nationalen Abstim­mung zu wählen.

Die Oppo­si­tion­sparteien wer­den über eine Rei­he von Vorschlä­gen zur Änderung der Ver­fas­sung von 2017 abstimmen.

Ein zen­traler Antrag zielt darauf ab, eine Bes­tim­mung zu stre­ichen, die dem Sen­at die Befug­nis gibt, den Pre­mier­min­is­ter in den ersten fünf Jahren nach den Wahlen im Jahr 2019 gemein­sam mit dem Unter­haus zu wählen.

Der Vorschlag wird wahrschein­lich nicht mehr als die Hälfte der Stim­men in der 750 Sitze zäh­len­den Nation­alver­samm­lung erhalten.

Die thailändis­che Oppo­si­tion und die Zivilge­sellschaft haben seit 2020 fünf Ver­suche unter­nom­men, das Stimm­recht des Sen­ats aus der Ver­fas­sung zu streichen.

Alle Vorschläge scheit­erten daran, die erforder­lichen Stim­men im Sen­at zu erhalten.

“Es ist eine andere Zeit, ein ander­er poli­tis­ch­er Kon­text, ein anderes Gefühl der Notwendigkeit”, sagte Som­chai Srisut­thiyako­rn, Leit­er der zivilge­sellschaftlichen Kam­pagne und ehe­ma­liges Mit­glied der Wahlkom­mis­sion, die die Wahlen 2019 beaufsichtigte.

“Dies­mal sollte es mehr Stim­men von Sen­a­toren geben.”

Dieser jüng­ste Ver­such erfol­gt inmit­ten der schwinden­den Pop­u­lar­ität von Prayut Chan-o-cha und der Anord­nung des Ver­fas­sungs­gerichts, ihn zu sus­pendieren, bis es über die Peti­tion der Oppo­si­tion entsch­ieden hat, die seine Berech­ti­gung zum Verbleib an der Macht anzweifelt. / The Star (thestar.com.my)

 

Von STIN

Ein Gedanke zu „Bangkok: Opposition möchten Senat die Befugnis entziehen, den nächsten Premierminister zu wählen“
  1. Das, was sich in Thailand etwas hochtrabend Opposition nennt, wünscht sich vieles, wenn der Tag lang ist. Ich denke, die feuchten Träume des kriminellen Ex-PM Thaksin werden sich so bald nicht erfüllen.

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