Ein­er der Verdächti­gen des Unter­welt­-Mordes an einem indis­chen Gang­ster in Phuket wurde in Kana­da festgenom­men und es wurde ein Antrag auf Aus­liefer­ung an Thai­land gestellt.

Prayuth Petchkhun, der stel­lvertre­tende Sprech­er der Gen­er­al­staat­san­waltschaft (OAG), sagte am Mon­tag, Matthew Dupre sei am 20. Feb­ru­ar in Edmon­ton, Prov­inz Alber­ta, festgenom­men worden. STIN berichtete hier.

Herr Dupre wird vom Gericht in Alber­ta in Haft gehal­ten, bis die Entschei­dung des Gerichts über Thai­lands Aus­liefer­ungser­suchen gefällt wird. Herr Prayuth sagte, die OAG arbeite daran, ihn wieder vor Gericht zu bringen.

Herr Dupree und ein mut­maßlich­er Kom­plize sehen sich in Thai­land mehreren Anklagepunk­ten gegenüber, darunter der vorsät­zliche Mord an Jimi ​„Slice“ Sand­hu auf dem Park­platz sein­er gemieteten Strandvil­la am Strand von Rawai im Bezirk Muang von Phuket gegen 22.30 Uhr am 4. Februar.

Die bei­den wur­den anhand von Überwachungskam­er­a-Auf­nah­men am und um den Tatort identifiziert.

Einzel­heit­en zu den bei­den Verdächti­gen nan­nte die BA am Mon­tag nicht. Aber der Polize­ichef von Phuket, Pol Maj Gen Sermphan Sirikhong, sagte zuvor, die bei­den seien kanadis­che Staat­sange­hörige im Alter von 37 Jahren und hät­ten die Ferienin­sel am 6. Feb­ru­ar verlassen.

Die Verdächti­gen wur­den in mehreren Medi­en­bericht­en als Gene Karl Lahrkamp und Matthew Lean­dre Ovide Dupre genannt.

Herr Prayuth bestätigte am Mon­tag, dass Herr Dupre Phuket am 6. Feb­ru­ar nach Kana­da ver­lassen hat­te und am 11. Feb­ru­ar ein Haft­be­fehl gegen ihn aus­gestellt wurde.

Das Roy­al Thai Police Office wandte sich vier Tage später an die OAG, um seine Aus­liefer­ung zu beantra­gen, und das Gericht von Alber­ta stellte am 17. Feb­ru­ar einen Haft­be­fehl gegen ihn aus, der zu sein­er Inhaftierung führte. / Bangkok Post

Von STIN

3 Gedanken zu „Phuket: Einer der Mord-Verdächtigen an einem indischen Mafiosi wurde in Kanada verhaftet“
  1. Jetzt wird es halt zäh – bis der in TH ankommt.

    Wenn man gute Anwälte hat, kann man das 10 Jahre lang vor sich herschieben, durch alle
    Instanzen, sowie der Waffenhändler Schreiber seinerzeit.

    Nun überprüfen kanadische Gerichte, ob die Kripo in TH korrekt gearbeitet hat und die Beweise
    überzeugen.

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