Dreizehn Arbeitssuchende aus Burma, einer mit einem Kind, wurden in den frühen Morgenstunden des Mittwochs (10. März) im Bezirk Sangkhlaburi wegen illegaler Einreise festgenommen.

Dorfbewohner einer Gemüsefarm am Ufer des Ranti berichteten früher, sie hätten Menschen gesehen, die über den Fluss wateten, der die Grenze markiert und in Richtung einer verlassenen Mine ging.

Ein Team von örtlichen Beamten, Polizisten und Soldaten, die den Grenzkontrollpunkt an der Ranti-Brücke besetzten, ging zu der Stelle und begannen dort mit ihren Nachforschungen.

Arbeitssuchende aus Burma werden am frühen Mittwochmorgen am Grenzkontrollpunkt
an der Ranti-Brücke im Bezirk Sangkhlaburi in Kanchanaburi festgehalten. Sie wurden
verhaftet, als sie sich in einem Bambuswald versteckten, nachdem sie illegal nach Thailand eingereist waren. (Foto: Piyarat Chongcharoen)

Gegen 2 Uhr morgens fanden sie 14 Menschen, die sich in einem Bambuswald in der Nähe des Dorfes Thi Khong im Khao Laem National Pak versteckten. Es waren sieben Männer, sechs Frauen und ein Kind. Sie alle waren aus Burma, berichten die lokalen Medien.

Die illegalen Migranten wurden zum Kontrollpunkt der Ranti Brücke gebracht, wo ihre Temperaturen überprüft wurden. Keiner von ihnen hatte jedoch Fieber.

Die Grenzgänger sagten, sie seien alle aus Moulmein in Burma und auf dem Weg zu einer Baustelle in Bangkok, wo bereits Verwandte arbeiteten. Die Erwachsenen sollten bei ihrer Ankunft auf der Baustelle jeweils 15.000 Baht an Reisemakler zahlen. Einige von ihnen hätten bereits die Hälfte der Summe bezahlt, sagten sie.

Unter der Führung von drei burmesischen Führern waren sie vom Dorf Bo Yipun in der Nähe der Stadt Payathonzu zum Fluss Song Kalia gelaufen. Von dort fuhren sie 20 Minuten mit dem Auto zur Grenze und wateten über den Fluss Ranti zur thailändischen Seite der Grenze.

Sie gingen dann zum Dorf Thi Khrong, wo sie verhaftet wurden, während sie darauf warteten, dass ein Fahrzeug sie in Richtung Bangkok brachte. Die drei Führer flohen noch in der Nacht.

Sie wurden der Sangkhlaburi Polizei für ein Gerichtsverfahren übergeben. Inzwischen wurden 102 illegale Migranten auf der Station festgehalten, bis rechtliche Schritte wegen illegaler Einreise eingeleitet wurden, teilte die Polizei weiter mit. Weitere illegale Migranten werden noch erwartet. Täglich wurden illegale Grenzgänger auf der Suche nach Arbeit gefasst. / Bangkok Post

Von STIN

4 Kommentare zu „Sangkhlaburi: 13 Burmesen wegen illegaler Einreise von Polizei festgenommen“
    1. Endlich hat man mal wieder ein paar Auslaender zum Spielen!

      ne, die sind gleich wieder drüben.

      Einige hat man von uns weg nach Mae Sai gebracht, oder rüber laufen lassen.
      Die waren dann schneller wieder in Chiang Mai, als die Polizei, die sie hoch gebracht hat 🙂

      1. ne, die sind gleich wieder drüben.

        Einige hat man von uns weg nach Mae Sai gebracht, oder rüber laufen lassen.
        Die waren dann schneller wieder in Chiang Mai, als die Polizei, die sie hoch gebracht hat

         

        Ich habe die Situation in Mae Sai jahrelang selber erlebt.

        Der Grenzfluss waere sehr einfach zu kontrollieren

        und genug "Grenztruppen" gibt es dort auch.

        Nein, die Burmesen sind nich ganz alleine wieder

        nach Chiang Mai gekommen.

        An Burmesen die in Burma bleiben koennen

        die Thai"Arbeitsvermittler" und ihre Mitkassierer

        nix verdienen. Nur an an Burmesen die in Thailand arbeiten

        kann man verdienen.

        Je brutaler die Militaerdiktatur in Burma um so mehr kann

        Thailand an den Fluechtlingen verdienen.\

        Ich kann mich daran erinnern dass Ende der 90er Jahre

        die Zahl der Fluechtlinge aus Burma so hoch war

        das selbst die Kleinbauern in Phayao sich burmesische

        Niedrigstlohnsklaven halten konnten und selber nicht

        mehr arbeiteten oder sich lukrativeren Geschaeften widmeten.

        1. Ich habe die Situation in Mae Sai jahrelang selber erlebt.

          Der Grenzfluss waere sehr einfach zu kontrollieren

          und genug “Grenztruppen” gibt es dort auch.

          ja, wären leicht zu kontrollieren. Aber ich sah bei meinen Visaruns immer wieder, wie
          Jugendliche einfach über den FLuss wateten, oder gar über den Grenzzaun kletterten – vor den Augen der Immigration.

          Burmesen und Thais werden kaum kontrolliert, müssen auch nur einen Wisch ausfüllen, Kopie ID_Karte und fertig.
          Kein Grenzbeamter guckt nach, der nimmt das Papier und wirft es in einen Karton.

          Also keine Kontrollen…..

          Nein, die Burmesen sind nich ganz alleine wieder

          nach Chiang Mai gekommen.

          D.h. werden dir von Thai-Beamten auf der Thai-Seite abgefertigt, gehen die rüber nach Burma und dann über Zaun oder Fluß wieder nach Thailand zurück.
          Also ganz einfach – kümmert die Burmesen auch nicht.

          Je brutaler die Militaerdiktatur in Burma um so mehr kann

          Thailand an den Fluechtlingen verdienen.\

          das sind nur Gerüchte – die werden immer wieder zurückgeschickt, mit Polizei-Sammeltransporten, ich kenne die sogar
          selbst. Thailand hat genug Burmesen – auch solche, die Arbeit suchen.

          Ich kann mich daran erinnern dass Ende der 90er Jahre

          die Zahl der Fluechtlinge aus Burma so hoch war

          das selbst die Kleinbauern in Phayao sich burmesische

          Niedrigstlohnsklaven halten konnten und selber nicht

          mehr arbeiteten oder sich lukrativeren Geschaeften widmeten.

          gibt es heute noch. Vorher hatte man Billiglohn-Arbeiter aus dem Isaan. Aber kaum zu gebrauchen.
          Am Zahltag verschwanden sie, tranken 2-3 Tage lang durch, bis man sie aufsammelte – wie mein Neffe, der eine
          Baufirme betreibt. Sehr unzuverlässig….

          Dann ist er auf Burmesen umgestiegen, wesentlich zuverlässiger und wenn man sie nicht zu
          schlecht bezahlt – auch sehr motiviert. Er hat ihnen dann kostenloses Wohnen ermöglicht, hat für
          Gesundheitsversorgung gesorgt usw. – hat dann alles gepasst.

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