Laut den Angaben der Königlichen Bewässerungsabteilung „ Royal Irrigation Department „ ( RID ) haben bereits 11 große Staudämme im Nordosten und Westen von Thailand die Grenze ihrer maximalen Speicherkapazitäten erreicht. Die Königliche Bewässerungsabteilung warnt davor, dass sich in den betroffenen Bereichen das Risiko einer Überflutung stark erhöht hat.
Die Probleme betreffen die folgenden Staudämme im Westen des Landes:
Vajiralongkorn Damm,
Kaeng Krachan Damm
und der Pran Buri Staudamm.
Im Nordosten von Thailand sind die folgenden Staudämme betroffen:
Nam Oon Damm,
Nam Phoong Damm,
Chulabhorn Damm,
Ubonrat Damm,
Lam Pao Damm
und Lam Phra Plerg Dämme
Weiter betroffen bzw. gefährdet sind:
Der Mae Ngad Somboonchon Stausee in Chiang Mai
und der Pasak-Jolasid-Staudamm in Lop Buri.
Um die Probleme des Überlaufens so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen hat die Regierung angeordnet, dass die Stauseen und Staudämme schneller als bisher entwässert werden. Laut der Wetterprognose der Meteorologen wird bis zum Samstag noch mehr Niederschlag fallen, der voraussichtlich die nordöstlichen und die westlichen Regionen des Landes treffen wird und die Staudämme- und Seen weiter ansteigen lässt.
Gleichzeitig wurde auch die staatliche Stromerzeugungsbehörde „ Electricity Generating Authority of Thailand „(Egat) angewiesen, 38 Millionen Kubikmeter Wasser pro Tag aus dem Vajiralongkorn Damm in der Provinz Kanchanaburi abzulassen. Bisher lag die täglich freigesetzte Menge bei 28 Millionen Kubikmeter Wasser pro Tag.
Ebenso wurde auch der Wasserablauf des Srinakarin Damm, der sich ebenfalls in der Provinz Kanchanaburi befindet, von täglich 8 Millionen Kubikmeter auf 13 Millionen Kubikmeter Wasser pro Tag erhöht.
Der westlichste Bezirk Sangkhla Buri leidet ebenfalls aufgrund der starken Regenfälle, die bereits zu mehreren Sturzfluten geführt haben, unter den schweren Überschwemmungen. Das Königliche Bewässerungsamt bestand am Mittwoch darauf, dass die Wassermassen weiter abgelassen werden und erklärte, das dies keinen Einfluss auf die tiefer gelegenen Gebiete habe werde.
Somkiat Prajamwong, der Generalsekretär des Büros für Nationale Wasser Ressourcen „ Office of National Water Resources „ sagte, dass die Regierung für die betroffenen Stauseen zwei Maßnahmen für eine bessere Wasserbewirtschaftung festgelegt habe. auferlegen würde.
Die erste Maßnahme ist eine Begrenzung der maximalen Kapazität, und die zweite Maßnahme wäre der Bau und das Öffnen von weiteren Schleusentoren.
“Wir müssen einfach akzeptieren, dass nicht alle Wasserspeicher und Dämme ihren Wasserfluss aufgrund ihrer bestimmten lokalen Einschränkungen gleichermaßen gut bewältigen können”, sagte der Generalsekretär des Büros für Nationale Wasser Ressourcen Herr Somkiat.
“Aufgrund der aktuellen Krise im Zusammenhang mit dem Klimawandel müssen Staudämme und Stauseen jedoch dahingehend geändert werden, dass sie entweder nur zur Stromerzeugung oder für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden. Nur so können sie wirksam ein Teil des Hochwasserschutzsystems werden“, fügte er weiter hinzu.
Herr Somkiat sagte weiter, dass die Grenzen dafür neu gesetzt würden, wie viel Wasser sie ab dem nächsten Jahr speichern könnten. Dabei sollen 10 % ihrer Gesamtkapazität für die Wasseraufnahme in der Regenzeit jeweils leer bleiben.
Er sagte, dass Grenzen dafür gesetzt würden, wie viel Wasser sie ab dem nächsten Jahr speichern könnten, wobei 10% ihrer Gesamtkapazität für die Wasserableitung leer bleiben würden.
Einige Nicht – Staudämme und mittelgroße oder kleinere Stauseen sind nicht mit zusätzlichen Schleusentoren ausgestattet. Daher ist ihre Kapazität zur Ableitung von Hochwasser in solchen extremen Situationen begrenzt, betonte Herr Somkiat
Ist das wieder ein Übersetzungsfehler?
Wo Sie doch so gut Englisch können?
– Überflutung
– Überlaufen
– …
-Wasserablauf
Was genau bedeutet das im Original.
Es wäre interessant, warum diese (??) kleinen Dämme alle zu Beginn der Regenzeit schon voll sind.
Wie sicher ist es denn, damit wird überhaupt Strom erzeugt?!
Das sehe ich nun wirklich nicht so!
Insbesondere das mit der "Klima"-Änderung ist wieder ein Gerücht!!!
Ich habe schon immer gesagt, es braucht eine Software, dann kann man sogar auch noch Hochwasserschutz betreiben.
Jetzt kommen Sie bitte nicht mit Ihrem holländischen Nachschauprogramm!
Zugeben muss ich, durch die hohe Position , die man PV (trotz des hohen Blindstromanteils) einräumt, ist es Tatsächlich schwer zu agieren!
:Angry:
Überlauf, Überflutung – kannst dir was aussuchen. Bedeutet in diesem Fall das gleiche.
nicht mit allen Staudämmen, mit unserem auch nicht. Dient für die Reisland-Bewässerung und für Trinkwasser der Stadt Chiang Mai.
ne, schon Fakt. Sieht man auch an den immer heftiger werdenden Regenfällen, Überschwemmungen usw.
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2017-05/klimawandel-erderwaermung-co2-meeresspiegel-fakten-beweise
läuft schon SOBEK 2DFLOW. Ich weiss aber nicht, wieviele Module in TH laufen.
Die Software deckt ja alles was Hochwasser betrifft ab. Sonst wären wohl auch keine Evakuierungen möglich.
Sie regelt IC´s, Drainagen, Staudämme uvm. Aber lassen wir das, davon hast du keine Ahnung.
ne, die haben auch Module dazu, für die Vorschau, für die Regulierung, für die Simulation uvm.
Weiss aber nicht, ob TH das Komplett-Paket hat.
Blindstrom gibt es zwar, hat auch keinen Nutzen, aber kostet auch nix.
Dazu verwendet man heutzutage Blindstrom-Kondensatoren, die das deutlich verringern.
Für Privat-Solar-Betreiber also irrelevant.
Ausserdem entsteht Blindstrom nicht nur bei Solar, sondern überall – also auch bei Leitungsstrom u.a.
Das der Blindstrom-Anteil bei Solar höher ist, ist nur ein Gerücht – wäre aber irrelevant, weil er eben nix kostet.
Nur Unternehmen zahlen dafür, wenn es einen bestimmten Anteil erreicht. Die setzen aber Kondensatoren ein, die das gering halten.
Auch hierzu hast du keine Ahnung.